Workshops
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Eine Einführung ins Experimentieren (Berry Claus & Anna Czypionka)
Was ist ein Experiment? Was sind unabhängige und abhängige Variablen? Was ist ein Versuchsplan? Was sind Gütekriterien für ein Experiment? Mit diesen Fragen werden wir uns in dem Kurs befassen. Ziel des Kurses ist es den Teilnehmenden grundlegende Kenntnisse in experimenteller Methodik zu vermitteln und sie zu befähigen, eigene Experimente zu planen: von der Ableitung einer Hypothese über die Operationalisierung von Variablen bis zur Konkretisierung des experimentellen Versuchsplans.
Voraussetzungen: keine
Berry Claus ist Gastprofessorin für Psycholinguistik am Institut für deutsche Sprache und Linguistik der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Satz- und Textverstehen und die Beziehung zwischen sprachlicher und nicht-sprachlicher Kognition.
Anna Czypionka ist ist Doktorandin am Zentrum für Allgemeine Sprachwissenschaft und Studentin der Berlin School of Mind and Brain. Ihr Promotionsthema ist "Interplay between semantic verb class and animacy in representation building."
Kinderdaten aus Sprachwahrnehmungsexperimenten (Tom Fritzsche)
Sprachwahrnehmung und Sprachverständnis von Kindern (6 Monate bis 3 Jahre) werden häufig über den Umweg der (visuellen) Aufmerksamkeit getestet: Zwei prominente Methoden dazu sind das Headturn Preference Paradigm (HPP) und das Intermodal Preferential Looking Paradigm (IPLP). Das IPLP, bei dem klassischerweise manuell kodiert wird, ist auch mit einem automatischen Eyetracker durchführbar und somit dem Visual World Paradigm (VWP) verwandt. Anwendungsmöglichkeiten und Besonderheiten bei der Durchführung dieser zwei Methoden (HPP und IPLP/VWP) werden besprochen und diskutiert. Dann soll jeweils ein Beispieldatensatz ausgewertet werden. Dazu werden Skripte für die Software R bereitgestellt, was den Vorteil bietet, dass alle mit den Daten arbeiten können. R - Kenntnisse sind natürlich von Vorteil aber nicht unbedingt notwendig.
Tom Fritzsche ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Linguistik an der Universität Potsdam und Manager des dortigen Babylabs.
Praat - Anfänger (Stefanie Jannedy & Melanie Weirich)
Praat ist ein Platform unabhängiges share-ware Programm, das für die akustische Analyse von Sprachsignalen in der Phonetik eingesetzt wird (http://www.fon.hum.uva.nl/praat/). Mit Hilfe von PRAAT können Audiosprachdateien in Annotationsschienen transkribiert, annotiert und segmentiert werden und akustische Parameter wie Grundfrequenz, Formanten oder auch die Dauer von Segmenten gemessen werden.
Ziel des Workshops ist es, Einblick in den Umgang mit PRAAT zu erlangen und die verschiedenen Möglichkeiten der Nutzung dieses Programms hinsichtlich eigener Hypothesen kennenzulernen.
Stefanie Jannedy ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für allgemeine Sprachwissenschaft.
Melanie Weirich ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt "Akustische und artikulatorische Aspekte des Geschlechts im Deutschen" am Institut für germanistische Sprachwissenschaft der Universität Jena.
Praat - Fortgeschrittene (Peter Skupinksi)
Dieser Kurs richtet sich an Nutzer des Programms Praat, die ihre Arbeit mittels Praat-Skripts automatisieren wollen. Das Ziel dieses Kurses ist es die Teilnehmer zu befähigen, bestehende Praat-Skripte zu erweitern und neue zu erstellen. Die Themen im Einzelnen sind: Formulare in Praat, Datentypen, Stringhandling, Arrays, Dateioperationen, Praat-Objekte, Visualisierung von Ergebnissen mittels Praat Picture Window.
Vorraussetzung: Eine anwendungsbezogene Kenntnis von Kontrollstrukturen (for-Schleifen, if- und while-Anweisungen) ist zwingend notwendig.
Peter Skupinski ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Deutsche Sprache und Linguistik der Humboldt-Universität zu Berlin.
Eyetracking - Anfänger (Anna Czypionka)
Der Kurs richtet sich an Linguisten, die ein Eyetrackingexperiment planen oder gerade am Anfang eines Experiments stehen. Im Kurs werden wir vor allem Lesestudien besprechen. Wir werden darauf eingehen, welche Parameter bei Eyetrackingexperimenten für Linguisten interessant sind und mit welchen kognitiven Prozessen sie möglicherweise korrelieren. Wir werden auch über mögliche Schwierigkeiten sprechen und überlegen, wie man sie lösen oder vermeiden kann. Außerdem gibt es Tips, wie man durch eine gute Planung des Experiments die spätere Datenanalyse erleichtern kann (Details zur Auswertung gibt es im Fortgeschrittenenkurs). Im praktischen Teil werden wir ein erstes einfaches Experiment im Programm "Experiment Builder" programmieren. Teilnehmer können mir bis Mitte Januar gerne ihre Ideen und Fragen schicken (an czypionka@zas.gwz-berlin.de). Im Kurs werden wir dann gemeinsam Pläne für Experimente entwickeln.
Voraussetzungen sind Grundkenntnisse in Linguistik und normale Computerkenntnisse.
Anna Czypionka ist Doktorandin am Zentrum für Allgemeine Sprachwissenschaft und Studentin der Berlin School of Mind and Brain. Ihr Promotionsthema ist "Interplay between semantic verb class and animacy in representation building."
Eyetracking - Fortgeschrittene (Paul Metzner)
Eyetracking ist gut geeignet, um mit überschaubarem Aufwand sehr facettenreiche experimentelle Daten zu Sprachverarbeitung und -produktion zu erheben. Allerdings sind bei der Auswertung der Daten viele Dinge zu beachten, von der Experimentplanung über Sakkadenerkennung bis hin zur statistischen Analyse und Interpretation der Ergebnisse. Anders als der Einsteigerkurs befasst sich dieser Kurs nur mit grundlegenden Fragen experimentellen Designs und vor allem der Auswertung von Eyetracking-Experimenten, die Programmierung von Experimenten wird nicht behandelt. Es werden die folgenden Themen behandelt:
- Design von Eyetracking-Experimenten
- Sakkadenerkennung
- Aggregierung von Fixationsmaßen
- Identifikation von Ausreißern und Datenbereinigung
- Analyse der Daten mit linear-mixed effects models (LMM)
Wir werden die Verarbeitung von Blickbewegungsdaten Schritt für Schritt nachzuvollziehen. Um dem Kurs gut folgen zu können, sollten Sie solide Kenntnisse der Statistikumgebung GNU-R mitbringen (Einlesen von Daten, Aufruf von Funktionen, etc.). Die statistische Analyse mit LMMs wird im Kurs in einem Umfang besprochen, der mit einem gewissen Maß an Statistik-Vorkenntnissen gut nachvollziehbar sein sollte. Wenn Sie mit Ihrem eigenen Computer arbeiten möchten, fragen Sie bitte bereits vorab nach den nötigen Paketen. Wir können im Kurs auch die Daten der Teilnehmer/innen besprechen. Bitte schicken Sie mir dann bis spätestens Ende Januar Ihre Daten und eine Erklärung, worum es in Ihrem Experiment ging.
Paul Metzner ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschergruppe "Computational Modeling of Behavioral, Cognitive, and Neural Dynamics" an der Universität Potsdam.
EEG - Anfänger (Juliane Domke)
Die ElektroEnzephaloGraphie (EEG), ein Verfahren zur Messung und Aufzeichnung der elektrischen Aktivität
des Gehirns durch Elektroden, erfreut sich innerhalb der psycholinguistischen Forschung immer größerer
Bedeutung. Der hier angebotene Kurs wird aus zwei Teilen bestehen: im ersten Teil soll eingeführt werden
in die EEG-Methode, das Evozieren von EKPs (Ereigniskorrelierte Potenziale) und in die Analyse der für die
Psycholinguistik zentralen Komponenten. Im zweiten Teil werden wir anhand eines Beispieldatensatzes mit der
Software BrainVision Analyzer eine Rohdatenaufbereitung vornehmen.
Vorraussetzungen: psycholinguistische Grundkenntnisse (v.a. in der Sprachperzeption)
Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme am EEG-Anfängerkurs Ihnen nicht ausreichend Routine und Fundierung
der Kenntnisse vermitteln kann, um am EEG-Fortgeschrittenenkurs teilzunehmen.
Juliane Domke ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für deutsche Sprache und Linguistik der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie forscht zu Erst- und Zweitspracherwerb.
EEG - Fortgeschrittene (Sabrina Aristei)
Der Kurs wird fortgeschrittene
Verfahren für die Auswertung von EKP mit Brain Vision Analyzer
erläutern.
Die Verfahren werden sich auf ICA – Independent
Component Analysis – basieren. Der Kurs bietet eine Einführung der
ICA-unterliegenden Theorie und der Anwendung dieses Verfahrens in
Brain Vision Analyzer. Nach der Einführung werden die Teilnehmer die
Prozedur selbst üben und die unterschiedlichen Anwendungen der ICA
ausprobieren können (bspw. für die Korrektur von
Augenbewegungsartefakten und für die Identifizierung einzelner
unabhängigen Komponenten - ICs, die für empirische EKP-Effekte
verantwortlich sind).
Voraussetzungen: Vorkenntnis der
Grundlagen von EKP Analysen und des Programms Brain Vision Analyzer
sind vorgesetzt. Teilnehmer dieses Kurses sollten in der Lage sein,
selbständig Grundschritte der EEG-Auswertung (z.B. Filterung,
Segmentierung, Baseline Correction, usw.) ausführen zu können.
Sabrina Aristei ist Post-Doc in der Abteilung für
Neurokognitive Psychologie und Biologische Psychologie der
Humboldt-Universität zu Berlin. Sie untersucht semantische Phänomene
sowohl in der Produktion als auch in der Wahrnehmung der Sprache mit
Hilfe elektrophysiologischer Methoden. Unter anderen arbeitet sie an
einem interdisziplinären Projekt zusammen mit
Literaturwissenschaftlern im Rahmen vom Exzellenz Cluster der Freien
Universität „Languages of Emotion“.
Korpora - Anfänger (Hagen Hirschmann)
Korpora können bei diversen linguistischen Fragestellungen zu Forschungserkenntnissen beitragen. Beim Umgang mit Korpora bedarf es allerdings einiger methodischer und theoretischer Vorüberlegungen, ansonsten können leicht falsche Schlussfolgerungen aus den Daten gezogen werden. Des Weiteren hängen die linguistischen Erkenntnisse, die aus Korpora abgeleitet werden können, stark von der Beschaffenheit (Aufbereitung, Architektur, ...) des gegebenen Korpus ab. In dem Kurs werden in diesem Sinne grundlegende Aspekte der Methodik, der Zusammensetzung, Aufbereitung, kurz: der Arbeit mit Korpora, behandelt. Hierbei wird auch bereits auf Such- und Auswertungsmöglichkeiten eingegangen.
Hagen Hirschmann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Korpuslinguistik des Instituts für deutsche Sprache und Linguistik der Humboldt-Universität zu Berlin. Sein Promotionsthema sind "Adverb- und Partikelklassen als strukturelle Lernschwierigkeiten des Deutschen als Fremdsprache."
Korpora - Fortgeschrittene (Marc Reznicek)
In diesem Workshop soll gezeigt, werden, wie mittels Korpussuchen gefundene Daten mithilfe von Standard-Anwendungen (MSExcel, R) grundlegende Analysen gewonnen werden können. Hierzu werden die notwendigen
Schritte des Exports, Imports, der Analyse und Darstellung an Beispielen durchgespielt.
Anforderungen: Die Teilnehmer sollten mit der Suche in Korpora vertraut sein (CQP, ANNIS, reguläre Ausdrücke etc.)
Marc Reznicek ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand im Bereich Korpuslinguistik der Humboldt-Universität. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen an der Schnittstelle von Syntax, Zweitspracherwerb und Korpuslinguistik.
R - Anfänger (Felix Golcher)
Der Workshop bietet einen Crashkurs in
der freien Statistiksoftware R. Der Schwerpunkt wird im
selbstständigen Erarbeiten der grundlegenden Arbeitsabläufe liegen.
Der Beitrag des Dozenten wird dabei im Wesentlichen in der
individuellen Hilfe und im Zusammenführen mehrfach auftretender
Fragen bestehen. Theoretische Ausführungen und Hinweise zu den
statistischen Hintergründen beschränken sich auf das notwendige
Mindestmaß.
Ziel des Kurses ist es, Ihnen einen ersten Einstieg
in diese moderne und in der Praxis ausgesprochen hilfreiche und
wichtige Software zu ermöglichen.
Arbeitsgrundlage werden vorbereitete
Skripte sein, von denen ausgehend Sie Aufgaben
bearbeiten.
Vorkenntnisse in Statistik, Softwarebeherrschung oder
Programmierung sind keine erforderlich. Um individuelle Unterschiede
in Kenntnissen und Erfahrung auszugleichen, wird jedem die
Gelegenheit gegeben, in seinem eigenen Tempo zu arbeiten.
Felix Golcher ist
wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Deutsche Sprache und
Linguistik der Humboldt-Universität zu Berlin und berät bei der
Erhebung und Auswertung statistischer Daten.
R - Fortgeschrittne (Amir Zeldes)
Dieser Workshop bietet einen exemplarischen Überblick über fortgeschrittene Methoden der Datenauswertung anhand des frei verfügbaren Statistikprogramms R. Grundsätzliche Kenntnisse sowohl in R (Umgang mit Dateien, Vektoren und Funktionen in R) als auch in der Statistik (die Bedeutung von Signifikanz, Korrelation, statistischen Hypothesen und den üblichen statistischen Tests) werden vorausgesetzt. Es wird jedoch kein spezielles Vorwissen zu R-Bibliotheken bzw. zu statistischen Verfahren angenommen, die über eine Statistikeinführung hinausgehen (im Rahmen des Methodenworkshops wird auch ein Einsteigerkurs angeboten, den Interessierte, die über keine R-Kenntnisse verfügen, belegen können).
Im Laufe des Kurses werden ausgewählte Techniken zur Auswertung unstrukturierter Daten vermittelt. Dabei werden Studien an korpusbasierten sowie an experimentellen Daten reproduziert, u.a. anhand von Techniken wie Cluster-Analysen und Regressionsmodellen.
Amir Zeldes ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für deutsche Sprache und Linguistik der Humboldt-Universität zu Berlin.
Presentation (Sven Blankenburg)
Ziel dieses Kurses ist das Erlernen und Anwenden grundlegender und fortgeschrittener Programmiertechniken in Presentation. Bei Presentation handelt es sich um eine kommerzielle
Software (Neurobehavioral Systems), dessen Skriptsprache speziell auf die Bedürfnisse von Neurowissenschaftlern angepasst ist, und die eine weite Verbreitung in den Neurowissenschaften gefunden hat. Der Inhalt des Kurses befasst sich mit der vollständigen Umsetzung zweier typischer Experimente der Psycholinguistik:
- eines einfachen Dual-Task-Paradigmas
- ("Bild-Wort-Interferenzparadigma" nach Schriefers, Meyer und Levelt [1990]),
- eines auditiven semantischen Priming Paradigmas.
Dabei werden folgende Methoden vermittelt:
- Wichtigsten Sprachkonzepte von Presentation,
- Organisation von visuellen und auditiven Stimuli,
- Timing der Stimulus-Darbietung in Presentation,
- Verarbeitung von Probandenreaktionen (Tastatur, Mikrofon),
- Automatisches Erstellen von Logfiles.
Vorkenntnisse im Umgang mit der Programmierung in Presentationen werden nicht zwingend vorausgesetzt, jedoch werden elementare Grundkenntnisse der allgemeinen Programmierung (Schleifen, if-Abfragen) vorausgesetzt. Teilnehmer dieser Kurses sollten nach aktiver Teilnahme in der Lage sein, selbstständig einfache Paradigmen der oben genannten Typen via Presentation umsetzen zu können.
Sven Blankenburg hat seine Diplomarbeit in der theoretischen Physik (2011) an der Humboldt-Universität zu Berlin geschrieben, und ist nun Promotionsstudent in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Susanne Schreiber am Institut für theoretische Biologie der HU Berlin und in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Benjamin Lindner am Bernstein Center for Computational Neuroscience Berlin. Sein Interesse gilt der mathematischen Modellierung einzelner Neuronen, sowie neuronaler Netzwerke und deren biophysiologischen Eigenschaften.
fMRT für Einsteiger (Christian Kaufmann)
Im dreistündigen Crashkurs wird das praktische Arbeiten mit funktioneller Magnetresonanz-tomographie (FMRT) anhand von Beispielen erläutert. Der Kurs richtet sich an Neulinge und diejenigen, die in der Planungsphase für eine fMRT-Studie sind:
- Was bedeuten die bunten Gehirnbilder eigentlich?
- Wie liest und interpretiert man fMRT-Paper?
- Welche Fragestellungen können mit FMRT angegangen werden?
- Welche Vor- und Nachteile hat die Methode?
- Wie kommt man vom gemessenen Signal zu einer "Gehirnaktivierung" (und wie viel Statistik ist dazu notwendig)?
- Bei Interesse Tipps und Tricks für die Planung und Durchführung einer Studie
Voraussetzung zum Besuch des Kurses: keine
Sprachdokumentation (Kilu von Prince)
Die Dokumentation wenig erforschter Sprachvarianten ist innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte zu einem zentralen Anliegen linguistischer Forschung geworden. Einerseits haben sich in diesem Zeitraum die technischen Möglichkeiten der Datenerhebung, Speicherung und Analyse dramatisch verbessert, andererseits wird die Vielfalt sprachlicher Variation zunehmend durch die homogenisierenden Kräfte der Globalisierung bedroht, so dass der Bestandsaufnahme existierender Varianten eine gewisse Dringlichkeit zukommt. Im Kurs wird zunächst der Workflow von der Sprachaufnahme über Text- und Lexikondatenbank bis hin zur Sprachbeschreibung beispielhaft erläutert. Der Annotationsprozess und die Erstellung entsprechender Datenbanken werden den Teilnehmern anhand praktischer Übungen mit den Programmen ELAN und Toolbox vermittelt.)
Kilu von Prince ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Allgemeine Sprachwissenschaft und dokumentiert derzeit bedrohte Sprachen in Vanuatu.