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▼ Zielgruppen ▼

Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Sprachgeschichte

Workshops


 

Demonstratives - 05.-07.03.2014

AG2 im Rahmen der 36. Jahrestagung der DGfS "Gottesteilchen der Sprache? Theorie, Empirie und die Zukunft sprachlicher Kategorien", Philipps-Universität Marburg (Marburg, Deutschland)

  • Organisatoren: E. Boef, M. Coniglio, E. Schlachter u. T. Veenstra

 


 

Nicht-sententiale Konstituenten im deutschen Nachfeld - 23.11.2012

Zusammenarbeit von Teilprojekt B4 und Teilprojekt B8, SFB632, Humboldt-Universität zu Berlin (Berlin, Deutschland)

  • Organisatoren: M. Balbach, M. Coniglio, A. Kleemann-Krämer, K. Hartmann u. E. Schlachter

Ablauf

  • Gäste: Hubert Truckenbrodt, Dennis Ott, Hélène Vinckel-Roisin, Werner Frey, Christopher Sapp, Robert Hinterhölzl

 


 

Historical Perspectives on the Properties of Anaphors in Discourse 06.-09.03.2012

AG12 im Rahmen der 34. Jahrestagung der DGfS "Sprache als komplexes System", Goethe-Universität Frankfurt am Main (Frankfurt am Main, Deutschland)

  • Organisatoren: M. Coniglio, K. Donhauser, S. Petrova u. E. Schlachter

 


 

International workshop on the annotation and retrieval of informational structural categories in historical corpora - 13. bis 14. November 2009

The SFB project "The role of information structure in the development of word order regularities in Germanic" (SFB 632 on information structure) organized a workshop on annotating and analysing information structure in historical texts.

The slides of all participants are available on this site.

Ablauf

  • Gäste: Kristin Bech (Oslo), Gea A. Dreschler (Nijmegen), Hanne Eckhoff (Oslo), Dag Haug (Oslo), Ans van Kemenade (Nijmegen), Erwin R. Komen (Nijmegen), Roland Meyer (Regensburg), Susanne Schnaus (Jena), Augustin Speyer (Marburg), Amir Zeldes (Berlin)
  • Programm

 


 

Information structure and word order variation: the interaction between core grammar and pragmatic factors in the explanation of word order change in the History of the Germanic languages - 9. bis 10. November 2007

The SFB project "The role of information structure in the development of word order regularities in Germanic" (SFB 632 on information structure) organized a small but intensive workshop on the interaction between Information Structure and core grammar in the explanation of word order variation and word order change in the Germanic languages.

The main topics of the workshop are listed below:

  • the role of pragmatic factors in mixed OV/VO orders in the early Germanic languages
  • discourse structure and verb placement in the left periphery of the clause (V1, V2 and V3 orders in early Germanic)
  • scrambling and the expression of definiteness in the development of systems of definite determiners in the history of the Germanic languages

In the first phase of the project we concentrated on investigating the interaction between IS and core grammar on the basis of mostly OHG data. As we intend to intensify the comparative approach involving all early Germanic languages, we wanted to assemble a small but selected number of international experts on the theme dealing with the exploration of different empirical, methodological and theoretical aspects of the questions mentioned above in this workshop.

Ablauf

  • Gäste: Kristin Bech (Oslo), Hubert Haider (Universität Salzburg), Ans van Kemenade (Radboud University Nijmegen), Tanja Milicev (Radboud University Nijmegen), Susan Pintzuk (University of York), Christopher D. Sapp (University of Mississippi), Oliver Schallert (Universität Salzburg), Ann Taylor (University of York), Marit Westergaard (Tromsoe)
  • Programm

 


 

Kolloquium Informationsstruktur und Sprachwandel - 30. September bis 1. Oktober 2005

Das Projekt B4 im SFB 632 „Informationsstruktur“ der Universität Potsdam und der Humboldt-Universität zu Berlin untersucht die Interaktion informationsstruktureller und grammatischer Bedingungen bei der Herausbildung von Wortstellungsregularitäten in den germanischen Sprachen. Zentrale Fragestellung des Projekts ist, wie sich der informationsstrukturelle Beitrag der Satzglieder auf ihre Stellung im Satz auswirkt und welche Faktoren für die Veränderung ihrer Stellungseigenschaften verantwortlich sind. Insbesondere wollen wir untersuchen, ob Veränderungen in der grammatischen Repräsentation der Informationsstruktur Veränderungen in der Kerngrammatik auslösen, diesen nachfolgen oder eben solche nur begleiten. Von der Beantwortung dieser Fragen erwarten wir uns einerseits Einsichten in das Wechselspiel von Informationsstruktur und Kerngrammatik und andererseits einen wesentlichen Beitrag zur Theorie des Sprachwandels. Von der Einbeziehung diskursgrammatischer Faktoren erhoffen wir uns nicht nur, einen der relevanten Kontingenzfaktoren in Wandelprozessen isolieren zu können, sondern in seiner Festlegung auf informationsstrukturelle Bedingtheit auch zeigen zu können, wie dieser mit dem deterministischen grammatischen System interagiert.

 

Um die dazu in unserem Projekt entwickelten Ideen zu erörtern und in einen breiteren Forschungszusammenhang zu stellen, organisieren wir ein zweitätiges Kolloquium zum Thema „Informationsstruktur und Sprachwandel“. Ein Hauptaugenmerk soll dabei auf der Rolle der Informationsstruktur für die Erklärung der Wortstellungsvarianz in altgermanischen Sprachen liegen. Darüber hinaus wollen wir die Optionalität von Verbstellungsmustern im Germanischen als Voraussetzung für Sprachwandel erklären und in das Sprachwandelmodell von Lightfoot (1998) einbinden.

 

Dabei nehmen wir Bezug auf ein angenommenes Nebeneinander von Kerngrammatik und Peripherie, wobei letztere optionale stilistisch markierte Formen und Strukturen umfasst. Wir gehen davon aus, dass die informationsstrukturelle Gliederung von Aussagen Varianz im Bereich der Wortstellung als Teil der Peripherie erzeugen kann, welche aufgrund von Verschiebungen in den Frequenzverhältnissen zu einer Neusetzung von Parametern in der Kerngrammatik von Sprachlernern führen kann (vgl. Hinterhölzl 2004).

 

Ablauf

  • Gäste: Katrin Axel (Tübingen), Hans-Werner Eroms (Universität Passau - ausgefallen), Thórhallur Eythórsson (Reykjavik), Ans van Kemenade (Nijmegen), Andreas Lötscher (Basel), Rosemarie Lühr (Jena), Ian Roberts (Cambridge University)