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Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Allgemeine Sprachwissenschaft

Forschung


 

Forschungsinteressen

  • Syntax des Deutschen
  • Sprachtypologie
  • Empirische Methoden in der Syntaxforschung
  • Schnittstellen Syntax - Semantik, Syntax – Pragmatik, Syntax – Phonologie
  • Typologie und Beschreibung: Yukatekisches Maya, Cabécar (Chibcha), Urumäisch (Kaukasus)

 


 

Zur Typologie der Psych-Alternation in Morphologie, Syntax und Diskurs

Finanzierung: Deutsche Forschungsgemeinschaft

Im Fokus der aktuellen Projektphase steht die sogenannte Psych-Alternation, ein Phänomen bei Verben, die mentale Vorgänge wiedergeben. In einer Vielzahl von Sprachen zeigen sie einmalige strukturelle Besonderheiten – so können entsprechende Sachverhalte häufig in nahezu konversen Strukturen versprachlicht werden, vgl. z.B. im Deutschen Das Thema interessiert Marie vs. Marie interessiert sich für das Thema – wobei sich verschiedene Sprachen hier unterschiedlicher Mechanismen bedienen. Die semantischen und syntaktischen Eigenschaften dieser Prozesse sowie Rolle und Konfiguration der morphologischen Basis der Verben, auf die sie zugreifen, bilden hier den zentralen Untersuchungsgegenstand. Dem Forschungsvorhaben wird dabei eine typologisch breit angelegte empirische Basis zugrunde gelegt: Für ein Sample von 30 Sprachen werden mittels eigens entwickelter Erhebungstechniken lexikalische und strukturelle Daten zu experientiellen Verben zusammengetragen und einer vergleichenden Analyse unterzogen. Auch übergreifende morphosyntaktische Unterschiede zwischen den Sprachen werden quantitativ hinsichtlich ihrer Effekte auf Semantik, Syntax und Diskursrealisierung der experientiellen Verben hin untersucht. Diese Erkenntnisse werden zudem mittels paralleler experimenteller und korpuslinguistischer Subsamplestudien überprüft und im Sinne der Entwicklung einer typologisch adäquaten Theoriebildung interpretiert. 

seit 5/2016

 

 


 

Syntaktische und pragmatische Prominenz von Experiencern im Sprachvergleich

Finanzierung: Deutsche Forschungsgemeinschaft

Innerhalb dieses Projekts wird untersucht, inwiefern semantische und pragmatische Prominenzeigenschaften die Struktur von Experiencer-Stimulus-Konstruktionen beeinflussen.

Im Mittelpunkt der Untersuchung steht dabei die Überprüfung von zwei konträren Hypothesen zur Erklärung des syntaktischen Verhaltens von Experiencerargumenten, die dieses entweder auf die Topikalität des Experiencers oder auf seinen syntaktischen Status zurückführen.

Die Effekte von Topikalität und semantischer Rolle auf die Argumentrealisierung sollen in einer sprachvergleichenden Stichprobe systematisch mithilfe von experimentellen sowie korpuslinguistischen Methoden überprüft werden. Ziel der Untersuchung ist es, zu klären, welcher Status den Faktoren Topikalität und semantische Rolle in einer Experiencertypologie beigemessen werden kann. Dabei bietet der Einsatz experimenteller Methodologie die Möglichkeit, kontrolliert Hypothesen über die Interaktion von Syntax und Pragmatik zu prüfen. Die Korpusstudien ergänzen die experimentell basierten Generalisierungen durch naturalistische Daten.

Die vorgeschlagene Untersuchung zählt zu den wenigen aktuellen Studien, die Korpusdaten und experimentelle Daten für nicht-europäische sowie wenig erforschte Sprachen in die Diskussion bringen. Dies ermöglicht die Berücksichtigung von Strukturen wenig erforschter Sprachen für die linguistische Theoriebildung.

seit 3/2010

 


 

 

Registervariation zwischen öffentlichem und nicht-öffentlichem Gebrauch gesprochener Sprache

Untersuchungsgegenstand dieses Projekts ist die Verwendung der gesprochenen deutschen Sprache in Situationen mit unterschiedlichem Grad der Öffentlichkeit. Es wird der Frage nachgegangen, inwieweit Registerunterschiede mit der Öffentlichkeit der Situation korrelieren. Dafür werden Korpusstudien in Hinblick auf syntaktische Komplexität und referenzbezogene Variation durchgeführt.

seit 2015

 


 

A grammar of Cabécar

[mit C. Lehmann (U. Erfurt) und S. Skopeteas (U. Potsdam)]

im Rahmen des Programms Lenguas Indígenas de la Baja Centroamérica, Universidad Nacional, Heredia, Costa Rica [Koordination: Prof. Dr. Juan Diego Quesada]

seit 2007

 


 

Documentation of Urum

[mit S. Skopeteas (P.I.; U. Potsdam), E. Sella (U. Athen), A. Markopoulos (U. Athen)]

Finanzierung: Latsis-Foundation

Das "Urum documentation project" entstand aus der Kollaboration zwischen den Universitäten von Athen, Bielefeld, Bremen und Potsdam und wurde finanziert von der Latsis foundation (January 2010 – February 2011). Das Ziel ist es, der wissenschaftlichen Community und einem breiteren Publikum eine grundlegende Dokumentation (Wörter, Sätze, Texte, Manuskripte) der Sprache zur Verfügung zu stellen, die online für interessierte Forscher und die Sprachcommunity selbst bereitgestellt werden.

1/2010 – 1/2011

 


 

Typologie der Argumentrealisierung

Finanzierung: Zentrale Forschungsförderung U. Bremen

11/2009 – 03/2011

 


 

Der Einfluss ontologischer Faktoren auf sprachliche Strukturen

Finanzierung: Zentrale Forschungsförderung U. Bremen

11/2006 – 10/2009

 


 

Information structure in Modern Greek

[mit G. Markopoulos (U. Athen) und S. Skopeteas (U. Potsdam)]

Finanzierung: Griechisches Erziehungsministerium (Grant No. 70/4/8841)

2006 – 2007